Themenschwerpunkte

Kollektive Gesundheitslösungen durch sektorenübergreifende Versorgungsplanung, geht das eigentlich?

In Vorbereitung auf das Versorgungsgesetz (GKV-VG) wird die Einrichtung eines regionalen sektorenübergreifenden Versorgungsausschusses zur ärztlichen Versorgungsplanung angedacht. In diesem Kollektivgremium sollen Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigungen, der Landesärztekammern, der Krankenhausgesellschaften, der gesetzlichen Krankenkassen und des für die gesundheitliche Versorgung zuständigen Landesministeriums unter Beratung von Patientenvertretern und der betroffenen Kommunen, die jeweiligen Partikularinteressen bündeln, um die Versorgung in einer Region sicherzustellen. Im Kontext anderer Spannungsfelder wie z.B. MVZ, § 116 b, § 115 a, Integrierter Versorgung, haus- und facharztzentrierter Versorgung und dem finanziellen Druck der jeweiligen Sektoren, stellt sich die Frage, ob und wie dies funktionieren kann?


Neue Versorgungsformen, populationsbezogen oder indikationsspezifisch?

Nach wie vor wird diskutiert, ob neue Versorgungsformen, wie z. B. die Integrierte Versorgung populations- oder indikationsspezifisch ausgerichtet sein sollen. Ist unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds, aber insbesondere dem indikationsspezifisch ausgerichteten Morbi-RSA, der populations- oder der indikationsspezifische Ansatz der richtige Lösungsweg für die Bewältigung der großen Zivilisationskrankheiten? Wichtig ist auch ein Blick in die Struktur unseres Gesundheitswesens, welches sehr speziell auf Krankheitsbilder fokussiert ist. Darüber hinaus bleibt zu diskutieren, welche Behandlungslösungen überhaupt von Leistungserbringern und den Patienten angenommen werden und dem erforderlichen Vernetzungsgedanken Rechnung tragen.


Zukunft des Gesundheitswesens ohne Wettbewerb? Rationierung oder Evidenz, Effizienz und Effektivität

Das Wort Rationierung von Gesundheitsleistungen schwebt wie ein Damoklesschwert als Bedrohung über dem Gesundheitswesen und übt eine starke Verunsicherung auf die Versicherten und Patienten aus. Ist es zulässig, über Rationierung zu sprechen, wenn die im Gesundheitswesen schlummernden Wirtschaftlichkeitsreserven z.B. durch die Verbesserung der Patientencompliance, aber auch durch den Abbau von Über-, Unter-, Fehlversorgung noch nicht gehoben wurden?


Benötigt der Privatpatient integrierte Gesundheitslösungen?

Erste private Krankenkassen haben für ihre Versicherten integrierte Gesundheitslösungen entwickelt und im Gesundheitsmarkt platziert. Wie reagiert der Markt auf die Angebote, mit dem PKV-Unternehmen aktiv in die Gestaltung der Versorgungsprozesse eingreifen, und welche Erfahrungen wurden gemacht? Die Frage ist zudem, welche Behandlungsbedürfnisse hat der Privatpatient und unter welchen wirtschaftlichen Druck steht das PKV-System. Sind also die Bemühungen innovativer, privater Krankenversicherungen, integrierte Gesundheitslösungen anzubieten, der richtige Weg?


1., 2. und 3. Gesundheitsmarkt: Angebot und Nachfrage, Potentiale und Zugangswege

Was bedeutet 1., 2. und 3. Gesundheitsmarkt? Was verbirgt sich eigentlich hinter den Begriffen? Welche Angebote werden unterbreitet und wer erfragt sie in welchem Umfang nach? Welche Potentiale schlummern dort und wie können diese erschlossen werden? Ist eine Vernetzung der Märkte möglich, und wenn ja, wie und mit welchen Vorteilen?

 

Satellitensymposien „Gesundheitswerkstätten“

 

Erstmalig werden auf unserem Symposium Gesundheitswerkstätten angeboten.

Neben der Innovationswerkstatt werden indikationsbezogene integrierte Gesundheitslösungen vorgestellt. Aus den Eckpunkten der jeweiligen Modelle wollen wir Ihnen im Sinne eines Baukastensystems Elemente an die Hand geben, damit Sie maßgeschneiderte, auf Ihre Wettbewerbssituation bestehende oder neue Gesundheitslösungen platzieren können.

Betrachten wollen wir die jeweiligen Modelle u.a. unter folgenden Gesichtspunkten:
– Markenbildung, Kommunikation, Marketing und Vertrieb,
– Networking und Mehrwerte,
– Vergütungsarten und -formen,
– integrieren und kooperieren ohne Kostenträger,
– Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität,
– Innovationsmerkmale und Übertragbarkeit.

1. Werkstatt für Gesundheitslösungen in der Onkologie
2. Werkstatt für Gesundheitslösungen für psychische Erkrankungen
3. Werkstatt für Gesundheitslösungen HERZ - Schrittmacher und Defibrillatoren - Innovative Versorgung
    für Effizienz, messbare Qualität und Ökonomie.
4. Innovationswerkstatt „Gesundheit”

Planung und Leitung

Logo GSB Deutsche Gesundheissytemberatung
GSB Deutsche Gesundheitssystemberatung GmbH
Wiesenkamp 22a
22359 Hamburg
Telefon: 040 226227 500
Fax: 040 226227 501
E-Mail: info@deutsche-gsb.de
Internet: www.deutsche-gsb.de

Veranstalter

Logo Albertinen
Albertinen-Diakoniewerk e.V.
Süntelstraße 11a
22457 Hamburg
Telefon: 040 5588 1
Fax: 040 5588 2209
E-Mail: info@albertinen.de
Internet:www.albertinen.de